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Coleman
Allgemein:

Was so übrig bleibt von Beleuchtung bis vorerst Wassersack. Aber seid gewarnt: Ich werde auch diese Seite dazu nutzen meine unbegründeten Vorurteile gegen gewisse Gegenstände in den Äther zu pusten, einfach so weil ich es kann!

Beleuchtung:

Kerzenlaterne UCO
Zum einen bin ich für mein kleines Zelt glücklicher Besitzer der UCO Kerzenlaterne. Den "Lampenschirm" habe ich auch passend dazu, meines Erachtens bringt der sogar echt `ne Menge, zumindest wenn man direkt drunter liesst.
Dagegen hat sich der Öleinsatz von UCO bei der Erstbenutzung auch gleich mit verbrannt, gab kurzzeitig ne Menge Licht ab. Als Munition für die Lampe haben die Citronellkerzen zwar noch keine Mücke vertrieben, aber dafür riechen sie ganz gut.

Petroleumlampe Feuerhand
Im Winter dürfen zwei Orginal Feuerhand Baustellenlampen ran, sie erschienen mir vom Gewicht und Verbrauch ganz sinnvoll, das Preisleistungverhältnis ist nicht zu übertreffen.
Auch reichten zwei Liter Petroleum immer dicke für zwei Wochen (Bei doppelter Benutzung). Richtig hell wird es damit zwar nicht im großen Zelt aber für die meisten Aktivitäten langt es. Allerdings plane ich für die nächste Tour zusammen mit dem neuen Ofen eine richtig helle Lampe, schließlich wird es dann richtig heimisch in der Hütte.


Mini-Mag AA Mag-Lite
Aus einer Zeit als LED Lampen noch nicht erfunden waren und ein Billigflug 500 DM kostete. Will man sie im Winter benutzen, sollte die Lampe mit Tape umwickelt werden werden, damit einem an dem Metall nicht die Pfoten abfrieren. Praktisch ist Tape auch dann, wenn man um die Finger freizuhaben, sich die Lampe in den Mund steckt. (Oder man kauft sich das Stirnband, dann hat sich dieses Problem erledigt.) Leider verbraucht sie mehr Batterien als die LED Lampe und wird deshalb viel zu selten noch mitgenommen, schade eigentlich.

Coleman Compact Coleman
Die Petroleumlampen haben nun endlich ausgesorgt, den mit dieser bis zu 80 Watt starken Lampe leuchtet das Winterzelt wie ne kleine Sonne. Herrlich endlich nicht mehr mit Stirnlampe kochen müssen. Frisst pro abend konstant ihre 0,25 Liter Sprit für ca 5 Stunden Licht. dreht man sie ganz auf ist sie etwas laut. Aber das muss man ja nicht tun. Habe den Verdacht, dass tagsüber sich immer das restliche Benzin im Tank verflüchtigt hat, aber sicher bin ich mir da nicht. Die Glühsäcke haben relativ gut das gezuckel in der Pulka überlebt, etwa fünf Tage überlebten sie. Eine wirklich sinnvolle Investition. Insbesonders halt für große Zelte und Hütten.

Stirnlampe
Mir grade entfallen wie sie heißt und finden tue ich sich auch nicht, Leben ist schwer. Eigentlich gibt es nicht viel dazuzusagen. Drei AAA Batterien bringen maximal 7 LED's zum Leuchten und dass reicht für fast alle Aktivitäten. Kommt der Yeti, sieht man dieses halt erst dann, wenn er vor einem steht. Und reichen die Batterien nicht mehr zum leuchten, bringen sie noch ´ne Stunde Musik.

Musikanlage:

Nie würde ich mehr ohne MP3 Player plus Boxen verreisen wollen: Nachdem Essen gemütlich im warmen Winterzelt ein Kippchen rauchen und dabei Mark Knopfler lauschen. Gibt es dazu noch einen Medizinaltee ist alle Strapaze des Tages vergessen.
Beide Boxen wiegen zusammen bestimmt keine 200g und die Lautstärke reicht für das Zelt schon grade noch.

Orientierung:

E Trex H und Gecko 201 Garmin
Um ehrlich zu sein hatte ich nur auf zwei Touren ein GPS dabei, beim Yukon und bei einer der ersten Wintertouren. Beim Yukon hat es nie funktioniert (Es war sogar mein eigenes, extra für den Trip gekauftes Gecko.)
Im Winter war das E Trex ebenso hundertprozentig überflüssig, aber immerhin konnte man in der Lapplandbahn schauen, wie schnell sie fährt, ist ja auch was.
Kann sein, dass es in einem richtig schönen Schneesturm von Vorteil ist, andererseits ist ein Schneesturm eh die Aufforderung sofort zu campen. Deshalb würde ich jedem außer Seglern (und der Ausnahme die die Regel bestätigt) von einem GPS abraten. Man macht es sich damit zu einfach und schult nicht seinen Orientierungssinn. Ein Kompass tut es doch auch immer. Und was zum Anpeilen gibt's, falls man es genau wissen will, auch fast überall. Und gibt es dies nicht, so ist es anscheinend egal, ob man ´nen Kilometer neben dem geplanten Kurs läuft. Irgendein Trapper hat wohl mal gesagt:
"Ich hab schon öfters nicht gewußt wo ich bin, doch verlaufen hab ich mich noch nie!"


Pulka:
Diverse Modelle waren im Laufe der Zeit dabei: Zwei unterschiedliche vom schwedischen Militär, die eine groß und aus Holz, die andere sieht aus wie ein großes Skateboard ohne Räder. Zum Bepacken und Rodeln sehr praktisch. Auch Fjellpulken waren vetreten, natürlich sehr schöne Dinger, aber zu dem Preis? Der Vorteil einer preiswerten Pulka ist ja, das man mit ihr rodeln oder sie einfach bergab solo runterschicken kann, ohne sich große Gedanken ums Geld machen zu müssen. Deshalb kam in den letzten Jahren fast nur noch "Paris the Expeditionssledge" zum Einsatz. Ortliebsack rauf, mit ´ner Spinne rüber und fertig ist gepackt. Gestänge haben wir selbst gebaut und dort immer komplett zerlegt. Die Rohre müssen wohl dicker werden.
Dagegen war die Herstellung eigener Pulkazuggürtel sehr erfolgreich. Schaumstoff, 1000er Cordura und Nylonbänder plus Schnallen haben in ca. einer Stunde aus investierten sechzehn Euro einen Zuggürtel gemacht.


Radtaschen:

Back Roller Classic Ortlieb
Wer kennt sie nicht? (Und ganz ehrlich wer kauft andere Radtaschen?) Robust, Wasserdicht, fast unzerstörbar. Ich habe sie auch immer für vorne benützt. Dann muss man nur sehr auf einen vernünftigen Lowrider achten, sonst endet der Lowrider mit einem titanicgleichem Geräusch in den Speichen. (Selbst ausprobiert!) Ansonsten sind andere Ortliebprodukte auch immer meine erste Wahl. Obwohl man schon nicht all zu schwer in die Säcke Löcher reinbekommt, was wie gesagt, mir bei den Taschen auf vielen tausend Kilometern nicht "geglückt" ist.

Rucksäcke:

Silhouette Osprey
Mein Liebling, Herzblatt, was auch immer: Mein Osprey Silhoutte. Hält alles aus, ist unkaputtbar und fast perfekt. Einen kleinen Fehler hat sie doch: Sie hat keine Befestigungsmöglichkeiten an ihrem Hintern, also am unteren Ende des Rucksackes, dort wo sich der Rucksackhintern mit dem meinigen trifft. D.h. Es ist ziemlich nervig ein Zelt unter dem Rucksacke zubefestigen. Vorteil aber: Den Kopf kann man abnehmen und dann als Umhängetasche oder Hüfttasche verwenden. Jedes Gewicht hab ich mit ihr ertragen. Würde wieder eine von Osprey kaufen, hat mich wirklich nie entäuscht.

Habe noch einen alten AFT-Rucksack, meine ersten Touren bin ich mit diesem gegangen und muss sagen, dass das auch ganz gut ging. Ein kleinerer Rucksack bewahrt vor dem Zuvielmitnehmen. Auch hab ich den Verdacht, das die Tragegestelltechnologie überbewertet wird. Klar gibt es Unterschiede, aber ob man 30 Kg tragen kann hängt wohl hauptsächlich davon ab, ob man selber 30 kg schleppen kann!


Schneeschaufel:

Transfer 7 Black Diamond
Hält gut was aus, ist leicht und es passt ne Menge rauf. Also eine gute Wahl, insbesondere weil ich Plastikschippen nicht traue. Nächstes Jahr wird vielleicht trotzdem der Trend zur Zweitschaufel gehen, das Zelt braucht halt viel Platz.

Wassersack:

Diverse Modelle Ortlieb
Gehört eigentlich in die Essensecke, aber hier ist grad noch Platz.
Die 2D Teile (So heißen die ganz normalen Wassersäcke) sind ganz okay, kaputtbekommen habe ich erst einen. Das Wasser nimmt zwar einen den typischen Wassersackgeschmack an, der gehört halt zum Campingleben mit dazu.
Hab außerdem noch einen Wassersack mit Rollverschluss. Zehn Liter gehen da rein. Zum Aufladen ist das natürlich optimal. Leider ist der Rollverschluss egal was man macht nicht dicht, d.h. dieser Sack eignet sich gut, wenn man ihn fest im Camp benützen will, dann kann man ihn irgendwo aufhängen, zum Beispiel an einem Wanderstockdreibein. In der Türkei hatten wir ihn dabei und dies war nicht gut, er verlor, insbesondere weil er im Rucksack ja noch eingequetscht lag, tagsüber massiv Wasser.
Lobend muss ich allerdings erwähnen, das der Klickverschluss noch nie aufgegangen ist, obwohl da ja teilweie zehn Liter dran zogen.

Die neuen Wassersacköffnungen haben den Vorteil, dass sie wesentlich größer sind als die alten, ergo geht das Auftanken auch bei Säcken ohne Rollverschluss sehr schnell.
Leider, zumindest erscheint es mir so, passiert es oft, dass man beim Öffnen des Schraubverschlusses aus Versehen den ganzen Deckel mit abschraubt und das Wasser einem ungewollt entgegenschießt.
Andererseits ist wie auch bei den alten Ortliebsäcken der Durchfluss sehr gering, um zwei Liter Wasser aus dem Sack herauszubekommen, wird man eine Weile brauchen. (Außer natürlich man schraubt den ganzen Deckel ab.)
Was allerdings sehr gut klappt, ist die warme Dusche mit Hilfe des Wassersackes, einfach ein paar Stunden in die Sonne legen und schon wird aus verdammt kalten Wasser angenehm temperiertes, denn schließlich ist Outdoorleben nicht sinnloses Leiden.
test



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Pulka und Zugguertel

Schneeschaufel

© 2008 Sebastian Tappert

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