Inhaltsverzeichnis
Startseite - Touren - Auf dem Weg nach Whitehorse (1/6)

Das Yukonprojekt in sechs Akten:

Nach jahrelangem Hin und Her, ewigem Gerede, zwei kleineren Floßtouren in Skandinavien
gab es 2003 endlich kein Zurück mehr:
Benni, Flo, Jan, Vera, Tobi, Dimi und Icke waren startklar. Mit dem Flugzeug ging´s nach New York, dann mit dem Greyhound Bus nach Whitehorse im Nordwesten Kanadas, per Floß nach Dawson, mit dem Mietauto nach Inuvik und dann nach Whitehorse zurück. Und wieder mit dem Bus nach New York. Zwei Monate und ein wenig waren wir unterwegs.


Auf dem Weg nach Whitehorse

Klarerweise hatten wir keine Kohle und die billigste Transportmöglichkeit war der Bus. Der Flug nach NYC kostete 400 €, nach Whitehorse mehr als das doppelte. Irgendwo in New York wollten wir also das Ticket kaufen, doch die Dame vom Schalter wusste nicht wo Whitehorse liegt, Erklärungen halfen nicht. Immer wieder fragte sie uns, wie der Buscode für Whitehorse sei. (Während sie gleichzeitig auf einer reinen USA Karte den Ort suchte, es ist so schön wenn Vorurteile wahr werden). Irgendwann rät Tobi als Buscode WH und wir bekommen tatsächlich unsere Tickets.

Zufällig führt unsere Route an den Niagara Falls vorbei, die wir kleinen Pauschaltouris uns natürlich nicht entgehen lassen. Ansonsten fahren wir Tag und Nacht, nur beim Umsteigen haben wir oft mehr als eine Stunde Aufenthalt. Wir lesen wie die Deppen, Jan und Flo lernen das Panzerquartett auswendig, der Rest ist neidisch auf die beiden, dass sie ihre Zeit so effektiv nutzen. Die Landschaft verändert sich: Die Wälder in den USA werden zur großen Prärie, diese wird zu den Rockys und am Ende wird Whitehorse. Die viereinhalb Tage ziehen schnell an uns vorbei, wir werden Busfahrprofis.


Weiter: Floßbau in Whitehorse (2/6)


© 2018 Sebastian Tappert